Mit alten Kabeln Geld verdienen

Tipps rund um Kabelreste

Kabelreste lassen sich leider nicht vermeiden. Da heisst es dann meist recyclen statt verlegen. Mit unseren Tipps machen Sie das Beste aus Kabelresten und Altkabeln.

Alles hat mal ein Ende: das schönste Fest, das Wochenende – und auch die Lebensdauer jedes Kupferkabels. Obwohl wir uns primär um die Organisation und den Vertrieb von neuen Kabeln kümmern, kennen wir uns auch beim Lebensende der Kabel aus. Das hat einen einfachen Grund: Nach mehrmaligem Ablängen von Teillängen auf der Kabeltrommel verbleibt am Ende meist ein Restring mit Kabel übrig. Da auch dies einwandfreie und neue Kabel sind, werden die Restringe ebenfalls verkauft. Das gelingt aber nicht immer sofort. Deshalb landen die Restringe in unserem Restringelager. Wenn wir die Kabellängenzuteilung auf der Kabeltrommel nicht sorgfältig und konsequent durchführen, wächst das Restringelager explosionsartig an.

Ins Abfallkonzept einbeziehen

Wir gehen sogar so weit, eine personelle «Kabelzuschnittstelle» zu betreiben. Diese weist jedem Auftrag die optimalste Kabeltrommel zu. Und dennoch gibt es immer wieder Restringe, die sich aus irgendeinem Grund nicht verkaufen lassen. Nach einer gewissen Lagerungszeit führen wir sie schlussendlich in den Materialkreislauf zurück: Die Kabel werden recycelt.

Früher übergaben wir jeweils alle Kabel einem Altstoffhändler. Er übernahm die weiteren Recyclingschritte. Da der Kupferpreis in den letzten Jahren markant gestiegen ist, hat auch der Altmetallpreis neue Höhen erreicht. Deshalb lohnt es sich für uns umso mehr, die Restringe in unser Abfallkonzept miteinzubeziehen. Dadurch erhöhen wir unsere Wertschöpfung und füllen auftragsschwächere Zeiten in der Logistik sinnvoll und lohnend aus.

Sortieren heisst profitieren

Kabel zu entsorgen statt zu verbauen, ist immer ein Verlustgeschäft. Deshalb sortieren wir die Restkabel nach verschiedenen Kupferanteilen:

  • Kabel mit geringem Kupferanteil
  • Kabel mit mittlerem Kupferanteil
  • Kabel mit hohem Kupferanteil

Mit der Vorsortierung der Kabel nach Kupferanteil lösen wir höhere Altkupferpreise pro Tonne Material beim Händler. Für gewisse Kabel mit hohem Kupferanteil kann sich sogar das Abmanteln der Kabel lohnen. Die Wirtschaftlichkeit hängt davon ab, wie der Kupferanteil pro Längeneinheit ausfällt, welche Investitionen ein Kabelabmantelgerät erfordert und welchen Stundenlohn man fürs Abmanteln der Kabel einsetzt.

5 Tipps zu Kabelresten und Altkabeln

So machen Sie das Beste aus Kabelresten und Altkabeln:

  1. Die richtigen Kabel in der richtigen Länge bestellen: Mit einer guten, vorausschauenden Planung vermeiden Sie Restringe. Verbauen Sie die Kabel vollständig und lassen Sie erst gar keine Kabelreste entstehen.
  2. Abfall-/Recyclingkonzept für den Betrieb einführen: Sortieren Sie Altkabel und Kabelreste nach Kupferanteil und verkaufen Sie sie dem Altstoffhändler.
  3. Interne Wertschöpfung erhöhen: Manteln Sie Kabel mit hohem Kupferanteil selber ab – zum Beispiel in einer auftragsschwachen Zeit.
  4. Erlös optimieren: Verhandeln Sie mit den Altstoffhändlern über die Preise und vergleichen Sie die Angebote. Nicht jeder Abnehmer bezahlt gleich viel pro Tonne und Sortiment.
  5. Tageskurse beobachten: Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf von Altkupfer. Denn der Altkupferpreis steigt und fällt. Er ist mit dem Kupferpreis an der Börse gekoppelt.

Wenn Sie diese 5 Tipps befolgen, steigern Sie Ihre Wertschöpfung, sparen Geld und schonen die natürlichen Ressourcen. 

Mit alten Kabeln Geld verdienen

Kurt Rüegsegger

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